Dr. med. Thomas Turczynsky ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezieller Schmerztherapeut und seit mehr als 15 Jahren erfahrener Stoßwellenspezialist.

Die fokussierte Triggerpunkt Stoßwellentherapie

(Trigger-Osteopraktik )

Leiden Sie unter chronischen Schmerzen?
Ist Ihre Beweglichkeit eingeschränkt?
Oder plagen Sie ständig Kopfschmerzen und Verspannungen?

Trigger-Osteopraktik Durch Fehlhaltungen oder körperliche Belastungen werden die Muskulatur und infolgedessen auch Knorpel, Knochen und Bänder, auf unnatürliche Weise beansprucht. Es entstehen schmerzhafte Triggerpunkte im Muskel und periphere Trigger im Sehnenansatz der Knochen. Diese Trigger sind dauerhaft verkürzte und verdickte Muskelfaserregionen innerhalb eines Muskels. Medizinisch werden auch Myogelosen genannt. Sie können sich überall im muskulären Gewebe des Körpers bilden und rufen Schmerzen hervor. Häufig bilden sich Trigger weit entfernt von der ursächlich fehlbelasteten Region. Daher werden teilweise nur Symptome therapiert, nicht aber die Ursachen behandelt. Die fokussierte Triggerpunkt Stoßwellentherapie erfolgt mit ca. 2.000 Impulsen auf die schmerzhaften Triggerpunkte in 3-5 Sitzungen.

Stoßwellen
Wie entstehen Stoßwellen?

Bei der fokussierten Stoßwellentherapie werden mechanische Wellen, ähnlich dem Ultraschall, jedoch mit hoher Frequenz und Energiedichte eingesetzt. Sie entstehen durch Verdampfung von Wasser, die über eine Funkenentladung in Gang gesetzt wird.

Die Stoßwelle wird in einer speziellen Apparatur außerhalb des menschlichen Körpers erzeugt und innerhalb eines Brennpunktes (Ort der Wirkung) im Körper gebündelt. Hier entfaltet sie ihre Wirkung, ohne dabei die Haut zu verletzen. Stoßwellen werden seit vielen Jahren in der Urologie zur Zertrümmerung von Nierensteinen eingesetzt und haben sich dort mehrfach bewährt. Neben ihrer mechanischen Kraft, die zur Therapie eingesetzt wird, sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Ursachen
Wie entstehen Triggerpunkte?

Die Ursachen der Triggerpunkte sind vielfältig, die häufigsten Auslöser sind allerdings:

  • Überanstrengung (z. B. der Tennisarm oder Golferarm)
  • Verletzungen in der Muskulatur (Muskelzerrungen oder Muskelkater)
  • Einseitige Belastung, Fehlhaltung
  • Operationen (z. B. Bandscheibenoperation)
  • Dauerhafter Stress

Triggerpunkte bleiben leider oft unerkannt und somit unbehandelt, da sie häufig mit Nervenschmerzen verwechselt werden.

Therapie
Wie funktioniert die Therapie?

Während Sie entspannt auf einer Behandlungsliege platz genommen haben wird der Schallwellenkopf mit seinem Fokus (in dem die höchste Energiedichte der Schallwellen vorliegt) an dem Ort der Störung platziert. Zur Behandlung werden je nach Indikation 450 bis 2.000 Stoßwellen appliziert, die mit einer Frequenz von 4 bis 8 Stößen pro Sekunde abgegeben werden. Die Ortung erfolgt über einen Röntgen-C-Bogen oder über Laser, so dass die Stoßwellen präzise an der erkrankten Stelle wirken. Dadurch kommt es zu einer Aktivierung und Beschleunigung von Heilungsvorgängen. Im Knochen kommt es zu einer Knochenneubildung. Verkalkungen in Sehnen können sich auflösen und chronische Schmerzzustände, möglicherweise durch eine direkte Wirkung auf die Schmerzfasern, beseitigt werden. Die Stoßwellentherapie ist nichtinvasiv. Daher werden dem Patienten die Belastungen eines chirurgischen Eingriffs erspart. Konkret: Es entstehen keine Operationsnarben und postoperativen Infektionsgefahren.

Ablauf
Wie ist der Therapieablauf?

In der Regel wird die Behandlung mit lokaler Anästhesie durchgeführt und dauert zwischen 5 und 20 Minuten. Nach einer kurzen Ruhe- und Beobachtungsphase kann der Patient wieder nach Hause gehen.

In seltenen Fällen tritt einige Stunden nach der Behandlung ein lokaler Schmerz auf. Ist dies der Fall, sollte der Patient kühlende Umschläge machen und eine Schmerztablette zur Einnahme bereithalten. Selten treten Blutergüsse auf, die nach einigen Tagen abklingen.

Weitere Nebenwirkungen traten bisher nicht auf. In der Regel sind 1 bis 3 Behandlungen im Abstand von ca. 4 Wochen für eine erfolgreiche Therapie ausreichend. Dem Patienten wird empfohlen, sich mit allen Fragen an seinen behandelnden Arzt zu wenden.

Dauer
Wie lange dauert die Behandlung?

Die Behandlungsdauer ist abhängig vom Krankheitsbild und dementsprechend unterschiedlich. Erfahrungsgemäß genügen jedoch drei bis fünf Behandlungen im Abstand von einer Woche.

Nebenwirkungen
Gibt es Nebenwirkungen?

Die Triggerpunkt-Stoßwellentherapie ist generell eine sehr schonende Behandlungsweise. Kurzfristig kann eine Zunahme von Beschwerden auftreten, Nebenwirkungen sind jedoch nicht bekannt.

Bitte beachten!
Für wen ist die Stoßwellentherapie nicht geeignet?

Sollten Sie unter einer akuten Infektion leiden, ein Tumorleiden haben, schwanger sein oder blutverdünnende Medikamente (z.B. Marcumar, Plavix) nehmen, dann ist eine Durchführung der Stoßwellentherapie leider nicht möglich.

Folgende Triggerpunktregionen können mit der Stoßwellentherapie behandelt werden:
Kiefergelenk
Brustwirbelsäule
Halswirbelsäule
Lendenwirbelsäule
Oberarm
Oberschenkel
Unterarm
Unterschenkel